Johannes-Kepler-Realschule Bayreuth
Theaterstück: „Zieh doch nicht so!“
Zieh doch nicht so! Ein Stück über uns und unsere Beziehungen.
Ich sein – das ist schon mal gar nicht so einfach. Ich bin nämlich eigen, ich bin nicht so, wie ihr mich seht, ich bin neugierig und ängstlich, stark und einsam. Ich bin eben ich. Und - ich möchte nicht allein sein, ich brauche jemanden, der mich mag und mich versteht und immer für mich da ist. Ein Du finden –das ist ganz schön schwierig. Aber ich bin doch nicht Ich ohne ein Du? Ich wünsch mir ein Du, das mit mir alle Schwierigkeiten beseitigt und mit mir wunderbare Dinge erlebt und mich mitreißt und mich mitnimmt bis in alle Ewigkeit …., oder wenigstens bis übermorgen?Das ist nicht einfach, denn ich will auch nicht festgehalten werden, ich will nicht herumgezogen werden, ich will frei sein und allen meinen Träumen folgen, bis ans Ende der Welt und zurück.
Ich sein, ein Du finden… Unsere Gedanken dazu haben wir in Sätze und Texte gefasst und mit einfachen Mitteln auf die Bühne gestellt: Ein Spiegelbild für mein Ich, ein Band für mein Du.
Ein Rezept für die ideale Beziehung haben wir bei allem Nachdenken nicht gefunden, eine perfekte Lösung können wir nicht bieten, nur unsere eigenen Erfahrungen und Erlebnisse zeigen, die die Erfahrungen eines jeden Jugendlichen und Erwachsenen sind. Freundschaft und Liebe, das Gezogen-werden und das Erzogen- werden. Überall steht jeder Mensch in Beziehung zu anderen, Beziehungen wandeln sich und enden und beginnen an anderer Stelle wieder neu.
Das ist in unseren Augen Theater: Ein Stück Leben mit besonderen Mitteln auf die Bühne gebracht, die die Welt bedeutet. Und in diesem Fall ist jeder einzelne Zuschauer unser ganz besonderes Du.
Realschule Ebersberg
Theaterstück: „Dornröschen - leicht verdreht“
„Was die Weise betrifft, in der wir hier gesammelt haben, so ist es uns zuerst auf Treue und Wahrheit angekommen. Wir haben nämlich aus eigenen Mitteln nichts hinzugesetzt … „
(Wilhelm Grimm, aus dem Vorwort zur Ausgabe der Kinder- und Hausmärchen, 1819)
Zu unserer Stammgruppe aus dem Schuljahr zuvor hat sich eine wilde Horde von 5.- und 6.-Klässlern dazugesellt. Nun ergab sich das Problem, 37 Schüler mit passenden Rollen auszustatten. Das erfordert Kreativität – nicht nur von den Spielleitern, sondern von allen Beteiligten.
So entsprang unser Stück einem Keim gemischt aus vielen unterschiedlichen Ideen, die vorrangig Schülerköpfen entstammen und dann zusammengefügt wurden. Auf diese Weise entstand ein „Märchen-Mix“, über den sogar die Gebrüder Grimm erstaunt wären.
Das Grundproblem des Stückes besteht darin, dass die Märchenfiguren immer wieder Dornröschen mit Schneewittchen verwechseln, was viel Tumult und Verwirrung stiftet. Zur Lieblingsbeschäftigung Dornröschens, dem Schlafen, kommt es selten, da Schneewittchens nervige und böse Stiefmutter den Schlaf unterbricht. Und damit beginnt das eigentliche Fiasko …
Realschule Erding
Theaterstück: „Ein Sommernachtstraum“
Angst. Hoffnung. Schreie der Verzweiflung. Zwei Menschen deren Liebe nicht gewollt wird. Wenn es die wahre Liebe ist, wäret ihr dazu bereit Opfer zu bringen und Grenzen zu überschreiten? Hermia liebt Lysander, und er liebt sie. Helena liebt Demetrius, doch er liebt nicht sie, sondern Hermia. Der Vater würde bis zum Tod gehen, damit Hermia nicht Lysander sondern Demetrius heiratet und fordert somit sein Recht beim König, über seine Tochter zu bestimmen. Der Elfenkönig Oberon und die Elfenkönigin Titania sind schon seit mehreren Jahrtausenden miteinander verheiratet, und nach so langer Zeit ist die Leidenschaft einfach raus und sie wollen Abwechslung. Und da kommen die zwei Paare mit ihrem Liebesdurcheinander genau recht. Mit einem bisschen Magie hilft das Königspaar nach. Taucht in die magische Welt der Elfen und Menschen ein. Eine wunderbare Geschichte mit Happy End und einem Hauch Twilight.
Wir wünschen viel Vergnügen!
Realschule Feucht
Theaterstück: „Traumtänzerin“
Charaktere:
Marie-Louise:Sie ist ein eher schüchterner Mensch. Außer ihrer besten Freundin Josephine hat sie keine Freunde. In der Schule wird sie ständig von der Oberzicke Jacqueline geärgert.
Josephine:Sie ist die beste Freundin von Marie-Louise. Sie unterstützt ihre Freundin, wo sie nur kann. Manchmal ist sie sehr aufbrausend und energisch, ist aber genauso mitfühlend.
Jacqueline: Sie ist eines der angesagtesten Mädchen und ist ihrem Status, als Oberzicke, überaus treu. In der Schule ärgert sie Marie-Louise, was ihre Freunde sehr begrüßen.
Leandra: Sie ist Marie-Louises Mutter und hat ein sehr verzerrtes Weltbild. Neben ihrem Karma-Gott und ihren exotischen Kochkünsten ist sie eine sehr lebhafte Person.
Marie-Louises Vater:Er hat sich von Leandra scheiden lassen, da er durch ihr Verhalten schwul geworden ist. Jetzt hat er nur noch telefonischen und schriftlichen Kontakt zu seiner Tochter. Er befürwortet alles, was seine einstige Frau ablehnt.
Jacquelines Mutter:Sie ist Tanzlehrerin und Besitzerin des Tanzstudios, in dem Marie-Louises Tanzkurs stattfindet.
Inhalt:
Marie-Louise wird von Jacqueline in der Schule immer verarscht und zu Hause macht ihre durch geknallte Mutter nur Stress. Nur ihre beste Freundin Josephine hält zu ihr. Als Marie-Louise total genervt von ihrer Mutter Josephine anruft und die Zwei sich in der Stadt treffen, entdecken sie ein Plakat mit einem Wettbewerb von [Bandname], Marie-Louises Lieblingsband. Sie beschließt daran teilzunehmen und Josephine meldet ihre Freundin kurzer Hand bei einem Tanzkurs, der extra für den Wettbewerb ist, an. Doch zu beider Überraschung leitet Jacqueline den Kurs. Jetzt wird Marie-Louise von ihr nicht nur in der Schule gemobbt, sondern auch im Tanzkurs. Marie-Louise will aufgeben, aber Josephine stärkt ihr den Rücken, und als sich Marie-Louises Vater dafür ausspricht, hat sie den Mut weiter zu machen. Jacqueline ärgert sie jedoch weiter. Erst als Josephine sie in der Stadt trifft und ihr ihre Meinung geigt, sieht sie ein, dass sie einen Fehler begangen hat. Als Marie-Louises Mutter dann auch noch das Talent ihrer Tochter erkennt, ist Marie-Louise sich ihrer selbst vollkommen sicher. Letzten Endes reichte es zwar nur für den dritten Platz, doch damit ist sie absolut zufrieden.
Konradin-Realschule Friedberg
Theaterstück: Prometheus“
Die Sage um den Titanen Prometheus ist der Stoff, den die Theatergruppe umzusetzen versuchte. Prometheus erschuf und formte die Menschen und brachte ihnen das Feuer, indem er es Zeus raubte. Dafür wurde er von ihm recht grausam bestraft.
Soviel erzählt uns die Sage.
Ausgangspunkt war für uns aber das bekannte Gedicht Goethes, das wir mit dem Sagentext kombinierten. Und so hangelten wir uns entlang an Menschwerdung, Warnung, Auflehnung und Strafe.
Die Theatergruppe der Konradin-Realschule besteht aus 21 Schülerinnen, die zum großen Teil zum ersten Mal auf der Bühne stehen.
Spielleitung: Cornelia Kolb-Knauer
Realschule Heilsbronn
Theaterstück: „Batman - Badman“

Wer kennt ihn nicht? BATMAN, den Helden von Gotham City, den dunklen Ritter, die Fledermaus. Er beschützt die Bürger vor den Schurken, Bösewichten, Weltzerstörern und geht dabei nicht selten selbst an
seine Grenzen und darüber hinaus. Doch irgendwann muss er feststellen. dass seine Feinde immer wieder entkommen können, egal wie oft er sie gefangen nimmt. Schließlich kommt er zu dem Punkt, an welchem er nicht mehr weiß, ob seine Art und Weise das Böse zubekämpfen richtig oder falsch ist. Ein innerer Kampf beginnt.
Der Held Batman wird in unserem Theaterstück durch eine Intrige seines Gegenspielers Joker gezwungen in die Irrenanstalt „Arkham Asylum“ von Gotham City, einer fiktiven Metropole, zu gehen. Dort muss er sich mit seinen Gegnern auseinandersetzen – und mit sich selbst auf Grund der Veränderung seines Geisteszustandes, bedingt durch seinen inneren Kampf, Pharmazeutika und Medikamente.
Angelehnt an den Comic „Arkham Asylum“ und das gleichnamige Computerspiel hat die Theatergruppe INeMOTION der Markgraf-Georg-Friedrich-Realschule eine Eigenbearbeitung der klassischen Comicfigur Batman in theatraler Form erschaffen. Dabei ist die Produktion der Versuch comicspezifische Darstellungen auf der Bühne zu integrieren und umzusetzen. Dies wird insbesondere mit Schwarzlichtelementen und Geräuschimplementierungen transportiert. Desweiteren wurden die auftretenden Charaktere comicspezifisch simplifiziert und übersteigert. Diese Figuren sind teilweise auch anderen Batmancomix entnommen. Insgesamt ist es das Experiment eine völlig neue Theaterform zu schaffen: Comictheater.
Realschule Neubiberg
Theaterstück: „Kennen Sie Emilie?"
Spielleiterinnen: Carolin Wagner und Edith Zeller
Wir stießen auf Emilie du Châtelet ganz zufällig, als wir gerade im Frankreich des 17. Jahrhunderts über Voltaire recherchierten … Der hatte ein ziemlich loses Mundwerk und wurde von Emilie durch eine List vor dem Kerker gerettet. Oh la la – eine große Liebe begann und eine gemeinsame Leidenschaft für – Astrophysik! Mon Dieu!
Das hieß für eine Frau des Rokoko: Männer beim Glücksspiel „abzocken“, um Geld für Bücher zu haben, Liebhaber als Nachhilfelehrer gewinnen (und umgekehrt!), als Mann verkleidet wichtige Gelehrte treffen, bei Vollmond geheime Experimente im Wald durchführen und nach all der Action - einfach vergessen werden? Mais, non!
Unsere Emilie darf gleich sechs Darstellerinnen beschäftigen (wir sind ja fast nur Mädels!), die ihre vielen Facetten verkörpern: vom eigenwilligen Kind über die lebenshungrige junge Emilie bis zur seriösen Wissenschaftlerin, die Isaac Newtons Lehrer erst öffentlich machte – ein ebenso turbulentes wie tragisches Leben einer Frau, das wir theatralisch-barock zu beleuchten versuchen. Amusez-vousbien!

